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Veranstaltung
25.11.2026

12. GWB‑Novelle: Zwischen Entlastung und wachsender Eingriffstiefe

Der Regierungsentwurf zur 12. GWB‑Novelle liegt seit dem 15. Juli 2026 vor. Die Novelle modernisiert Verfahren und setzt einzelne Entlastungssignale. In der Fusionskontrolle bleibt sie jedoch hinter den Erwartungen des BDI zurück: Die Anhebung der Aufgreifschwellen ist zu moderat, während die Ausweitung der Transaktionswertschwelle neue Unsicherheiten schafft.

Artikel
26.08.2026

BDI zu Kabinettsklausur: Muss Auftakt für einen Herbst des Handelns sein

Tanja Gönner, BDI-Hauptgeschäftsführerin, anlässlich der Kabinettsklausur: „Kabinettsklausur muss Auftakt für einen Herbst des Handelns sein."

Pressemeldung
25.08.2026

Referentenentwurf für eine Verordnung zur Novelle der Ersatzbaustoffverordnung

Der BDI begrüßt die seitens des Bundesumweltministeriums eingeleitete Novelle der Ersatzbaustoffverordung (EBV). Ziel muss es sein, die EBV als zentralen Baustein zur Stärkung der Kreislaufführung von Abfällen und Nebenprodukten und damit zur Ressourcenschonung für Unternehmen praktikabel weiter zu entwickeln. So bestehen heute erhebliche Hemmnisse für den Einsatz von mineralischen Ersatzbaustoffen, darunter unverhältnismäßige Prüf- und Dokumentationspflichten, unterschiede beim Vollzug und eine unzureichende Abstimmung mit weiteren Vorgaben aus dem Abfall-, Bodenschutz- und Wasserrecht.

Veröffentlichung
24.08.2026

Referentenentwurf eines Aktionsplans „Nachhaltigkeit für ein modernes und zukunftsfähiges Deutschland“

Mit dem Kabinettbeschluss „Nachhaltigkeit für ein modernes und zukunftsfähiges Deutschland“ vom November 2025 hat die Bundesregierung die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie (DNS) weiterentwickelt und in Form eines Aktionsplans einen stärker handlungsorientierten Ansatz für die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen verfolgt. Der BDI begrüßt das Ziel eines handlungsorientierten Aktionsplans Nachhaltigkeit. Damit dieser wirksam zur Transformation Deutschlands beiträgt, müssen ökologische, soziale und ökonomische Ziele gleichrangig berücksichtigt, die Rolle der Industrie als Lösungsanbieter gestärkt sowie Investitionen, Innovationen und Wettbewerbsfähigkeit stärker in den Mittelpunkt gerückt werden.

Veröffentlichung
24.08.2026

BDI-Stellungnahme: Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Gebäudeenergiegesetzes, zur Änderung des Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes und zur Änderung weiterer Vorschriften im Wärmebereich

Der BDI begrüßt die geplante 1:1-Umsetzung der EU-Gebäudeenergieeffizienzrichtlinie (EPBD) durch das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) sowie die vorgesehenen Änderungen am GEIG. Gleichzeitig sehen wir in zentralen Punkten Nachbesserungsbedarf, um Planungssicherheit, Technologieoffenheit und eine wirksame Transformation des Gebäudesektors zu gewährleisten. Welche konkreten Änderungen der BDI empfiehlt und wo aus Sicht der Industrie Korrekturbedarf besteht, erläutern wir in unserer Stellungnahme.

Veröffentlichung
20.08.2026

Anreize statt Belastung: Wie ein modernes Steuersystem Wachstum schafft

Deutschland braucht einen Investitionsschub in moderne Anlagen, Forschung und Digitalisierung. Das aktuelle Steuersystem wirkt jedoch eher als Bremse denn als Motor. Im globalen Wettbewerb schrecken hohe Belastungen und bürokratische Hürden Investoren ab. Damit der Standort Deutschland wieder attraktiver wird, muss die Steuerpolitik zum Taktgeber einer echten Wachstumsagenda werden.

Artikel
13.08.2026

Globaler Wachstumsausblick: Wachstumsaussichten leicht verbessert - für kräftige Konjunkturerholung muss Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden

Zum Globalen Wachstumsausblick erklärt BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner: "Die Wachstumsaussichten für Deutschland hellen sich leicht auf. Nach vier Jahren weitgehender Stagnation sind für langfristig kräftiges Wachstum mehr Wettbewerbsfähigkeit, mehr Investitionen und entschlossenen Strukturreformen entscheidend."

Artikel
07.08.2026

Globaler Wachstumsausblick August 2026

Das weltwirtschaftliche Wachstum dürfte dieses Jahr auf drei Prozent zurückfallen. Der Iran-Krieg löst einen stagflationären Schock aus. Die US-Wirtschaft dürfte dank des KI-Booms um zwei Prozent wachsen, während China mit 4,6 Prozent wohl vergleichsweise schwach zulegen wird. Deutschlands BIP dürfte um 0,6 Prozent wachsen, die Wirtschaft des Euroraums um 0,8 Prozent.

Veröffentlichung
07.08.2026

Stellungnahme Referentenentwurf Gesetz zur Änderung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG)

Die KrWG-Novelle ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Circular Economy. Positiv ist die stärkere Verankerung von Rohstoffsouveränität und -Versorgungssicherheit. Gleichzeitig sieht der BDI Nachbesserungsbedarf, etwa beim Recycling im Kontext der Abfallhierarchie, der öffentlichen Beschaffung und den Abfallvermeidungszielen. Positive Ansätze dürfen nicht durch zusätzliche administrative Anforderungen für Unternehmen konterkariert werden.

Veröffentlichung
05.08.2026

Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Natürlichen Infrastruktur und Fortentwicklung der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung

Der vom Bundesumweltministerium am 06. Juli 2026 vorgelegte Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Natürlichen Infrastruktur und zur Fortentwicklung der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung lehnt der BDI entschieden ab. Der Entwurf gefährdet den Wirtschaftsstandort Deutschland in einer Phase, in der Industrie, Infrastruktur und Energiewende bereits unter hohen Standortnachteilen leiden. Statt Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen, werden neue materiell-rechtliche Zulassungshürden, zusätzliche Abwägungserfordernisse und höhere Kompensationspflichten geschaffen.

Veröffentlichung
29.07.2026

EEG-Novelle und Netzpaket: Wichtige Impulse für ein effizienteres Energiesystem

Zu den Beschlüssen der Bundesregierung zur EEG-Novelle und zum Netzpaket äußert sich Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDI: "Mit der EEG-Novelle und dem Netzpaket setzt die Bundesregierung wichtige und lange überfällige Impulse für ein effizientes und wettbewerbsfähiges Energiesystem."

Pressemeldung
29.07.2026

Stellungnahme zu den Technologie Roadmaps der HTAD

Durch die gezielte Förderung von Schlüsseltechnologien und zusätzliche Investitionen in fünf strategische Forschungsfelder will das BMFTR einen zentralen Beitrag leisten, um die Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfung sowie technologische Souveränität Deutschlands und Europas durch Forschung und Innovation nachhaltig zu sichern und damit auch das Investitionsumfeld zu stärken.
Erfreulich ist, dass die Bundesregierung mit diesen ersten Roadmaps zentrale Technologien adressiert, die für die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland von herausragender Bedeutung sind. Angesichts der kurzen Innovationszyklen sowie des scharfen internationalen Wettbewerbs ist es dabei erfolgskritisch, die Roadmaps laufend fortzuentwickeln, um dem technologischen, wirtschaftlichen und geopolitischen Geschehen Rechnung zu tragen.

Veröffentlichung
28.07.2026

Netzanschlusspaket: Stellungnahme des BDI

Das Netzpaket setzt mit der Ausweisung kapazitätslimitierter Gebiete und der Einspeisebegrenzung wichtige Rahmenbedingungen für eine bessere Synchronisation von verfügbaren Netzkapazitäten und dem Zubau erneuerbarer Energien. Entscheidend ist jedoch, dass neue Steuerungsinstrumente den Ausbau der Erneuerbaren nicht ungewollt ausbremsen. Kritisch sieht der BDI deshalb insbesondere das Risiko von Mehrfachbelastungen durch die gleichzeitige Einführung verschiedener Instrumente. Begrüßt werden die vorgesehene Digitalisierung und Standardisierung von Netzanschlussverfahren, die stärkere Transparenz über verfügbare Netzkapazitäten sowie die Abkehr vom bisherigen Windhundverfahren.

Veröffentlichung
22.07.2026

EEG 2027: Stellungnahme des BDI

Das EEG 2027 setzt aus Sicht des BDI wichtige Impulse für einen planbaren, kosteneffizienten und marktorientierten Ausbau der erneuerbaren Energien. Positiv bewertet werden insbesondere die stärkere Marktintegration durch die Ausweitung der Direktvermarktung, die Einführung eines Refinanzierungsbeitrags sowie die zunehmende Berücksichtigung kosteneffizienter Freiflächen-Photovoltaik. Entscheidend ist jedoch, dass Förderinstrumente wettbewerblich ausgestaltet bleiben, Förderkosten begrenzt und technische Voraussetzungen für neue Anforderungen rechtzeitig geschaffen werden. Aus Sicht der Industrie muss das EEG dazu beitragen, Strompreise langfristig zu senken, die Systemeffizienz zu erhöhen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zu stärken.

Veröffentlichung
22.07.2026

ETS-Review: Unzureichende Antworten auf Transformation und Deindustrialisierung

Zur Vorstellung des ETS-Review äußert sich Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDI: „Der Vorschlag setzt teils sinnvolle Signale, liefert aber weder ausreichende Voraussetzungen für Investitionen in die industrielle Transformation Europas, noch eine überzeugende Antwort auf die fortschreitende Deindustrialisierung.“

Pressemeldung
18.07.2026

Kann die Überholung des EU-Emissionshandels allen gerecht werden?

Die EU-Kommission will noch im Juli einen gewichtigen Vorschlag zur Überarbeitung des Emissionshandels vorlegen. Dabei muss sie den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen viel stärker als bisher in den Blick nehmen. Nur wettbewerbsfähige Unternehmen können sich erfolgreich transformieren und gleichzeitig neue Lösungen und unverzichtbare Wertschöpfung schaffen.

Artikel
17.07.2026

GWB-Novelle: Noch kein überzeugendes Signal für mehr Entlastung und Dynamik

Zur 12. GWB-Novelle sagt Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDI: „Die GWB-Novelle ist noch kein überzeugendes Signal für mehr Entlastung und Dynamik.”

Pressemeldung
15.07.2026

Zweites Entlastungskabinett: Kleinteilige Entlastungen sind wichtig – entscheidend sind die großen Gamechanger

Tanja Gönner, BDI-Hauptgeschäftsführerin sagt zum zweiten Entlastungskabinett: „Kleinteilige Entlastungen sind richtig und wichtig, entscheidend ist aber, die großen Gamechanger umzusetzen.“

Pressemeldung
15.07.2026

Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Reform des Nachrichtendienstrechts

Wirtschaftliche Sicherheit ist längst eine Frage der nationalen Sicherheit. Die Reform des BND-Gesetzes erkennt diese neue Realität an und stärkt den Schutz von Unternehmen, kritischen Technologien und Infrastrukturen. Entscheidend ist die praxisnahe Umsetzung: Sicherheitsrelevante Informationen müssen Unternehmen rechtzeitig, verständlich und mit klarem Handlungsbezug erreichen. Der Austausch zwischen Sicherheitsbehörden und Wirtschaft muss rechtssicher und verlässlich ausgestaltet werden.

Veröffentlichung
14.07.2026