
Publikationen
BDI äußert sich zur Reform der Allgemeinen Netzentgeltsystematik (AgNes)
Die Bundesnetzagentur hat am 12.05.2025 ihr Diskussionspapier „Rahmenfestlegung der Allgemeinen Netzentgeltsystematik Strom (AgNes)“ veröffentlicht. Darin skizziert sie ihre Ideen und Ansätze für eine Neustrukturierung der Netzentgelte. Das Papier ist Basis für einen grundlegenden Diskussionsprozess, den der BDI aktiv und konstruktiv begleiten wird. Als ersten Schritt hierzu wurde im Rahmen der öffentlichen Konsultation eine Stellungnahme erstellt.
Vermiedene Netzentgelte: Festlegungsentwurf der Bundesnetzagentur
Die Große Beschlusskammer Energie der Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 23. April 2025 den Entwurf einer Festlegung zur derzeitigen Vergütung für dezentrale Einspeisung (sog. vermiedene Netzentgelte) zur Konsultation gestellt. Das vorliegende Vorhaben der Bundesnetzagentur ist Teil des „Gesamtpaketes“ zur Reform der Netzentgelte. Der BDI hat im Rahmen der öffentlichen Konsultation zu den Eckpunkten der Bundesnetzagentur zu den sog. Industrienetzentgelten im September 2024 eine BDI-Position vorgelegt.
Transformationspfade-Studie: Energiewende auf Kurs bringen
Die hohen Energiekosten belasten die Industrie: Es drohen langfristig Wettbewerbsnachteile. Ein Grund für die hohen Belastungen: Die kostenintensive Energiewende. Unsere jüngste Studie „Energiewende auf Kurs bringen“, die BCG gemeinsam mit uns erstellt hat, findet insgesamt 20 Hebel für dringend notwendige strukturelle Reformen.
BTW25: Wettbewerbsfähige und nachhaltige Energieversorgung
Mit großer Klarheit und Entschlossenheit muss die neue Bundesregierung die strukturellen Probleme Deutschlands angehen. Die hohe Unsicherheit in Bezug auf Energieversorgung und Klimapolitik muss abgebaut werden, um den Industriestandort Deutschland wieder attraktiv zu machen.
Transformationspfade: Industrie fällt im internationalen Wettbewerb zurück
Die deutsche Industrie steht mit der Transformation zur Klimaneutralität vor historischen Herausforderungen. Diese möchte der BDI gemeinsam mit der Boston Consulting Group (BCG) und dem Institut der deutsche Wirtschaft Köln (IW) in dem Projekt Transformationspfade für das Industrieland Deutschland untersuchen. Die erste Kurzpublikation vergleicht dafür aktuelle und zukünftige Stromkosten konkret für unterschiedliche Unternehmenstypen in Deutschland mit denen in relevanten Wettbewerbsregionen.
Wettbewerbsfähigkeit der Industrie
Wir brauchen ein plausibles Konzept für das Energiesystem der Zukunft. Eine sichere und wettbewerbsfähige Energieversorgung muss eine deutlich prominentere Rolle in der Transformationsdebatte einnehmen. Der BDI erwartet von der Bundesregierung daher rasch ein abgestimmtes Konzept, das dauerhaft eine sichere Versorgung mit Energie zu international wettbewerbsfähigen Kosten sicherstellt und Unternehmen aller Größenordnungen hilft, die durch stark erhöhte Strompreise in ihrer Wettbewerbs- und Existenzfähigkeit bedroht sind.
Quartalsbericht Deutschland IV/2022: Konsum und Ausrüstungsinvestitionen stützen Sommerkonjunktur
Die deutsche Wirtschaft blieb im dritten Quartal trotz schwieriger weltwirtschaftlicher Rahmenbedingungen, des Kriegs in der Ukraine und steigender Inflationsraten auf Wachstumskurs. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg gegenüber dem Vorquartal saison- und kalenderbereinigt um 0,4 Prozent. Damit war es erstmals größer als vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland. Für das gesamte Jahr 2022 erwartet der BDI ein preisbereinigtes BIP-Wachstum von 1,6 Prozent.
Gemeinsame Erklärung: 4. Business Forum Trilaterale
Die Gemeinsamen Erklärung umfasst u.a.: die Einführung neuer gemeinsamer Finanzinstrumente zur Bewältigung künftiger Krisen, die Einführung kurzfristiger und kostengünstiger Maßnahmen zur Eindämmung der Gas- und Strompreise für Unternehmen, die Verringerung der Abhängigkeit Europas von der Einfuhr kritischer Rohstoffe und zur Vermeidung von Versorgungsengpässen, eine regulatorische Atempause zur Wiederbelebung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit und die Gestaltung einer Finanzpolitik, die die öffentlichen Investitionen ankurbelt.
Quartalsbericht Deutschland III/2022: Konjunkturelle Erholung gerät ins Stocken
Die Industrie dürfte in den nächsten Monaten eine schwere Rezession durchlaufen, mit Ausstrahleffekten auf die gesamte Wirtschaft. Zudem gerät die konjunkturelle Erholung ins Stocken. Die wirtschaftlichen Folgen des Krieges werden immer mehr spürbar. Der BDI rechnet für das gesamte Jahr 2022 nur noch mit einem preisbereinigten BIP-Anstieg um knapp ein Prozent.
Energiekosten im industriellen Mittelstand
Mehr als 400 mittelständische Unternehmen verschiedener Größen, Regionen und industrieller Branchen geben Einblicke in ihre Lage, Planungen, Bewertungen und Forderungen hinsichtlich der dramatisch steigenden Energiekosten am Standort Deutschland.
Ausstieg aus der Kohleverstromung: Strompreisanstieg muss kompensiert werden
Durch eine vorzeitige Reduzierung der Kohleverstromung können sich die Strompreise kumuliert um bis zu 54 Milliarden Euro bis 2030 erhöhen. Ohne eine Kompensation für die Wirtschaft würde ein weiterer politisch getriebener Anstieg der Strompreise dem Wirtschaftsstandort Deutschland schwere Schäden zufügen. Gemeinsam mit BDA fordern BDI und DIHK einen Zuschuss aus dem Bundeshaushalt zu den Netzentgelten in Höhe von mindestens zwei Milliarden Euro pro Jahr für alle Verbrauchergruppen und weitergehende Maßnahmen für die Entlastung der stromintensiven Unternehmen.