Für einen krisenfesten Wirtschaftsstandort Deutschland brauchen wir zukunftsorientierte finanz- und steuerpolitische Rahmenbedingungen. © monsitj/stock.adobe.com

BDI-Initiative Steuermodell der Zukunft

Raus aus der Krise mit einem modernen Unternehmensteuerrecht

Es ist Zeit, unser Steuersystem in der 20. Legislaturperiode zukunftsfähig zu machen, um die Unternehmen nach der aktuellen Corona-Krise zu stärken.
„Steuerpolitik der Zukunft“ setzt sich für wettbewerbsfähige und krisenfeste Unternehmensteuern in Deutschland ein.

Die Corona-Pandemie hat die Wirtschaft in Deutschland schwer getroffen und die Verschuldung der öffentlichen Haushalte nach oben getrieben. Diese Staatsverschuldung kann sich Deutschland zwar vorübergehend leisten, aber langfristig stabile Staatsfinanzen setzen attraktive Standortfaktoren wie wettbewerbsfähige Unternehmensteuern voraus.

Haushalte durch Wirtschaftswachstum konsolidieren

Nur wenn die Wirtschaft wieder wächst, können die hohe Staatsverschuldung zurückgeführt und Haushalte wieder konsolidiert werden. Für neues Wachstum sind höhere Investitionen und Innovationen nötig. Dafür müssen Unternehmen gestärkt und Investitionsbedingungen attraktiv gestalten werden. Eine Stellschraube hierfür sind bessere steuerpolitische Rahmenbedingungen.

Eine Steuerbelastung der Unternehmen, die im internationalen Vergleich mittlerweile an der Spitze liegt, kann sich Deutschland nach der Corona-Krise nicht mehr leisten. Diese Belastung ist ein Wachstumshemmnis und eine Investitionsbremse. Steuererhöhungen oder die Wiedereinführung einer Vermögensteuer sind der falsche Weg und kontraproduktiv.

Unternehmensteuerrecht jetzt modernisieren

Die Bundesregierung braucht eine zukunftsorientierte finanz- und steuerpolitische Strategie, damit der Wirtschaftsstandort Deutschland schnell aus der Krise kommt. Nach mehr als zwölfjährigem Reformstillstand nach der letzten Unternehmensteuerreform 2008 muss das deutsche Unternehmensteuerrecht jetzt endlich modernisiert werden. Dafür hat die BDI-Initiative „Steuermodell der Zukunft“ drei zentrale Anforderungen identifiziert.

Deutschland braucht

Animation: Steuermodell der Zukunft © BDI

Gemeinsam steuerpolitische Weichenstellungen setzen

Die aktuelle Krise bedingt eine neue Priorisierung und einen langfristig angelegten steuerpolitischen Horizont. Deshalb startet der BDI zusammen mit seinen Mitgliedsverbänden einzelner Industriebranchen die Initiative „Steuermodell der Zukunft“. Die Initiative setzt sich für ein wettbewerbsfähiges, nachhaltiges und einfaches Unternehmensteuerrecht ein. Eine Reform der Unternehmensteuern und ein zukunftsfähiges Steuersystem müssen in der 20. Legislaturperiode Priorität haben, um auch weiterhin Wachstum und Beschäftigung in Deutschland sicherstellen zu können.

Steuerbelastung von Unternehmen senken

Unternehmensteuerrecht modernisieren

Einheitliche Unternehmensteuer schaffen

Webtalk mit Rolf Bösinger (Bundesministerium der Finanzen), Lars P. Feld (Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung), Wolfgang Haas (BASF SE), Philipp Steinberg (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) und Monika Wünnemann (BDI) © BDI

Webtalk mit Rolf Bösinger (Bundesministerium der Finanzen), Lars P. Feld (Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung), Wolfgang Haas (BASF SE), Philipp Steinberg (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) und Monika Wünnemann (BDI) © BDI

Webtalk mit Tobias Hentze (IW Köln), Reiner Holznagel (Bund der Steuerzahler), Hella Schmidt-Naschke (Deutsche Bahn AG), Hans Volkert Volckens (ZIA-Steuerausschuss), Uwe Zimmermann (Deutscher Städte- und Gemeindebund) und Monika Wünnemann (BDI) © BDI

Webtalk mit Tobias Hentze (IW Köln), Reiner Holznagel (Bund der Steuerzahler), Hella Schmidt-Naschke (Deutsche Bahn AG), Hans Volkert Volckens (ZIA-Steuerausschuss), Uwe Zimmermann (Deutscher Städte- und Gemeindebund) und Monika Wünnemann (BDI) © BDI

Webtalk mit Mathias Gerner (Dr. August Oetker KG), Fritz Güntzler MdB (CDU/CSU-Fraktion), Karoline Kampermann (VDA), Rolf Möhlenbrock (Bundesministerium der Finanzen), Oliver Nussbaum (BASF SE) und Nadja Fochmann (BDI) © BDI

Webtalk mit Mathias Gerner (Dr. August Oetker KG), Fritz Güntzler MdB (CDU/CSU-Fraktion), Karoline Kampermann (VDA), Rolf Möhlenbrock (Bundesministerium der Finanzen), Oliver Nussbaum (BASF SE) und Nadja Fochmann (BDI) © BDI

Webtalk mit Ulrike Schramm (Continental AG), Heike Balzer (Noxxon Pharma AG), Nils Weith (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie), Ulrich Meißner (VDMA) und Cedric von der Hellen (BDI) © BDI

Webtalk mit Ulrike Schramm (Continental AG), Heike Balzer (Noxxon Pharma AG), Nils Weith (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie), Ulrich Meißner (VDMA) und Cedric von der Hellen (BDI) © BDI

Webtalk mit Sebastian Brehm MdB (CDU/CSU-Fraktion), Knut Christians (Wieland-Werke AG), Thomas Eisgruber (Bundesministerium der Finanzen), Sylvia Mein (Deutscher Steuerberaterverband e.V.) und Benjamin Koller (BDI) © BDI

Webtalk mit Sebastian Brehm MdB (CDU/CSU-Fraktion), Knut Christians (Wieland-Werke AG), Thomas Eisgruber (Bundesministerium der Finanzen), Sylvia Mein (Deutscher Steuerberaterverband e.V.) und Benjamin Koller (BDI) © BDI

Webtalk mit Hubertus Bardt (IW Köln), Fritz Güntzler MdB (CDU/CSU), Katja Hessel MdB (FDP), Stefan Schmidt MdB (Bündnis 90/Die Grünen), Michael Schrodi MdB (SPD), Dieter Weber (Tax Partner AG, Schweiz) und Monika Wünnemann (BDI) © BDI

Webtalk mit Hubertus Bardt (IW Köln), Fritz Güntzler MdB (CDU/CSU), Katja Hessel MdB (FDP), Stefan Schmidt MdB (Bündnis 90/Die Grünen), Michael Schrodi MdB (SPD), Dieter Weber (Tax Partner AG, Schweiz) und Monika Wünnemann (BDI) © BDI

Ansprechpartner


  • Dr. Monika  Wünnemann

    Dr. Monika Wünnemann

    Abteilungsleiterin Steuern und Finanzpolitik
    BDI e.V.

    +493020281507
    +493020282507
    M.Wuennemann@bdi.eu

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