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Resilienz

Das internationale Umfeld ist von Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit geprägt (VUCA-Welt). Globale Machtverschiebungen, unberechenbare Partner, die Instrumentalisierung wirtschaftlicher Abhängigkeiten und die wachsende Gefahr von Krisen und Angriffen stellen den Wirtschaftsstandort vor nie dagewesene Herausforderungen. Staatliche Institutionen und das Wirtschaftssystem sind darauf nicht ausreichend vorbereitet, das öffentliche Bewusstsein für diese Herausforderungen nicht stark ausgeprägt. Deshalb rücken wir „Resilienz“ in den Mittelpunkt, um die Grundlagen für Wohlstand, Sicherheit und Innovationsführerschaft zu sichern und Deutschland zukunftsfest zu machen.

Der BDI fokussiert sich in Sachen Resilienz auf Themenfelder, die direkt oder indirekt mit Fragen der nationalen Sicherheit zusammenhängen. Wir adressieren die Fähigkeit der Wirtschaft, externe Schocks abzufedern, sich schnell anzupassen und die Funktionsfähigkeit sowie Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Außerdem schauen wir auf sichere Infrastrukturen. Sichere, kritische Infrastrukturen bilden das Rückgrat einer funktionierenden Wirtschaft, der staatlichen Verwaltung und letztlich der Widerstandskraft der Gesellschaft. Und wir betrachten die technologische Souveränität - die Fähigkeit, in Schlüsseltechnologien unabhängig von externen Akteuren zu agieren.

Industry Spotlight Resilienz Hannover Messe 2026 - Agile Robots

Industry Spotlight #Resilienz: Im Gespräch mit Agile Robots

Industrie auf dem Weg zu wirtschaftlicher Resilienz

Die deutsche Industrie stärkt aktiv ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen. Eine neue Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des BDI zeigt, wie Unternehmen Resilienz strategisch angehen, wo sie die größten Risiken sehen und welche Rahmenbedingungen entscheidend sind. Die Ergebnisse basieren auf einer Befragung von 154 großen Industrieunternehmen in Deutschland ab 500 Beschäftigten bzw. 100 Millionen Euro Jahresumsatz.

Rohstoff-Resilienz: Wie Zirkularität Deutschlands Industrie stärkt

Deutschlands Industrie steht unter Druck: Geopolitische Spannungen, volatile Rohstoffpreise und fragile Lieferketten gefährden Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit. Eine neue Studie von BCG und BDI zeigt: Circular Economy ist weit mehr als Nachhaltigkeitspolitik. Kreislaufwirtschaft kann Importabhängigkeiten reduzieren, Wertschöpfung steigern und die industrielle Resilienz Deutschlands langfristig stärken.

Unsere Publikationen zum Thema
Aktuelle Pressemeldungen
  • Um­fra­ge von Al­lens­bach und BDI: Un­ter­neh­men in­ves­tie­ren in Re­si­li­enz – struk­tu­rel­le Ri­si­ken blei­ben

    Die deutsche Industrie steigert angesichts geopolitischer Spannungen und struktureller Veränderungen ihre Resilienz. Das gilt für das Risikobewusstsein ebenso wie für konkrete Maßnahmen. In einer Befragung gaben 77 Prozent der Unternehmen an, bereits eine eigene Strategie zu haben, um ihre wirtschaftliche Resilienz zu stärken, weitere 16 Prozent bereiten eine solche vor. Gleichzeitig schätzen mehr als acht von zehn Unternehmen ihre Widerstandsfähigkeit als hoch ein. Das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) hat im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) Entscheider in 154 Unternehmen des produzierenden Gewerbes mit mindestens 500 Mitarbeitern oder 100 Millionen Euro Jahresumsatz in Deutschland befragt.

  • Kreis­lauf­wirt­schaft: 880 Mil­li­ar­den Eu­ro Wert­schöp­fungs­po­ten­zi­al für die deut­sche In­dus­trie

    Zusätzliche Wertschöpfung, resilientere Lieferketten, geringere Rohstoffabhängigkeiten und ein messbarer Beitrag zum Klimaschutz – die Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) ist ein strategischer Wachstumsmotor für den Industriestandort Deutschland. Die Boston Consulting Group (BCG) hat im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) die Effekte der Kreislaufwirtschaft auf die Branchen Mobilität, Maschinenbau, Bauwesen, Energie sowie Textil untersucht. Die Studie „Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz: Chancen der Circular Economy für die deutsche Industrie“ zeigt: Die zirkuläre Bruttowertschöpfung kann sich von heute 60 Milliarden Euro auf bis zu 125 Milliarden Euro im Jahr 2045 mehr als verdoppeln – und das innerhalb bestehender Industrie- und Wertschöpfungsstrukturen.

  • BDI zur Chi­na-Rei­se von von der Ley­en und Macron: Re­si­li­enz stär­ken, Kom­mu­ni­ka­ti­on su­chen

    Zur China-Reise von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und des französischen Präsidenten Emmanuel Macron äußert sich BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner: „Es ist richtig und notwendig, dass Europa seine wirtschaftliche und technologische Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit stärkt, während es weiterhin Kommunikation und Austausch mit China sucht.“

BDI-Veranstaltungen zum Thema

Resilienz im Gespräch

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