Die politischen Prioritäten der Legislaturperiode 2014-2019

Zu den europapolitischen Prioritäten der Legislaturperiode 2014 – 2019 haben sich BDI und BDA gemeinsam mit Fact-Sheets positioniert.

Der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, hat die europäische Exekutive klar auf zehn wachstumsrelevante Prioritäten ausgerichtet. Bis 2019 soll der politische Fokus u.a. auf Schaffung neuer Arbeitsplätze, Förderung von Wachstum und Investitionen, Aufbau eines Digitalen Binnenmarkts, Einrichtung einer Energieunion, Vollendung der Wirtschafts- und Währungsunion und dem transatlantischen Freihandel liegen. Das Europäische Parlament hat diesen Kernprojekten ein Preisschild umgehängt: Gemäß der EP-Studie „Mapping the Cost of Non-Europe, 2014-2019“ könnten Unternehmen und Verbraucher allein durch einen vollständig vernetzen Digitalen Binnenmarkt 415 Milliarden Euro sparen. Die EU-Kommission gießt ihre politischen Prioritäten im Herbst eines jeden Jahres in ein konkretes Arbeitsprogramm, das die politischen Initiativen und EU-Gesetzgebungsvorschläge für das Folgejahr umfasst.

Unser Beitrag zur europapolitischen Debatte

Die politischen Prioritäten und das Kommissions-Arbeitsprogramm stellen auch den zentralen Bezugspunkt für die europapolitische Arbeit des BDI dar. Mit prägnant gefassten Fact-Sheets zu den Hauptinitiativen der EU-Kommission wollen BDI und BDA gemeinsam in kompakter und allgemein verständlicher Form einen Beitrag zur europapolitischen Debatte leisten. Mit Hilfe eines Ampelsystems stellen wir dar, welche Initiativen wir voranbringen wollen bzw. kritisch bewerten. Allgemein verständliche Grafiken sollen Aufschluss über die zentralen Herausforderungen geben. Mit unseren politischen Kernforderungen wollen wir Impulse für die Arbeit von Kommission, EP und Rat liefern. Die Fact-Sheets sind als lebendiges Produkt konzipiert und werden entlang der politischen Agenda der EU-Institutionen laufend aktualisiert.