Brexit: Britische Politik darf Entscheidungen nicht länger vertagen

Sollte die britische Regierung im März keine Mehrheit im Unterhaus finden, sei es an der Zeit, den Brexitprozess zu stoppen, fordert BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang. Das sei besser, als in einen ungeordneten Austritt mit wohl massiven wirtschaftlichen Schäden zu stolpern.

Themen

Meinung

Die Unsicherheit für die Wirtschaft ist enorm

BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang hat Ende Februar in einem Pressegespräch zum Brexit erläutert, wie sich die Betriebe in Deutschland konkret auf den Ausstieg der Briten aus der EU vorbereiten. Zentrale Fragen waren, was sich die Wirtschaft jetzt von den politischen Entscheidern erwartet und worauf sich die Unternehmen nach dem 29. März einstellen. Wir dokumentieren das Statement in Auszügen. weiter

Künstliche Intelligenz

BDI-Präsident Dieter Kempf: „Künstliche Intelligenz wird zur Schlüsseltechnologie für Wirtschaft und Gesellschaft“

BDI-Präsident Dieter Kempf

Warum ist künstliche Intelligenz (KI) wichtig und welche Potenziale hat die deutsche Industrie in diesem Bereich? BDI-Präsident Dieter Kempf erklärt, in welchen Branchen KI eine besonders große Rolle spielen wird, und fordert die Politik auf, die richtigen Rahmenbedingungen zu setzten – insbesondere für kleine und mittelständige Unternehmen. weiter

Auf den Punkt

BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang zum Gesetzesentwurf zur steuerlichen FuE-Förderung:

„Der Einstieg in diese Förderung, die alle Unternehmen unabhängig von ihrer Größe einbezieht, ist ein wichtiges Signal für den Standort. Sie ist international bewährt, effizient und unbürokratisch.“

Klimapolitik

BDI-Klimakongress 2019

Von den Klimapfaden zur Strategie: Auf dem Klimakongress am 4. April bringt der BDI Vertreter aus Politik und Wirtschaft zusammen, um mit ihnen eine konsistente Strategie für die Energiewende in Deutschland und Europa zu diskutieren. Carsten Rolle, Abteilungsleiter im BDI für Energie- und Klimapolitik, berichtet im Interview über die Schwerpunkte und Ziele des Kongresses. weiter

Auf den Punkt

Zum Vorschlag von Bundesfinanzminister Olaf Scholz, die Grundsteuer individuell zu berechnen, sagt BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang:

„Der Vorschlag des Finanzministers ist der falsche Weg, um die Grundsteuer zu reformieren. Eine völlige Neubewertung der rund 35 Millionen Grundstücke sowie land- und forstwirtschaftlicher Betriebe würde zu einem enorm hohen Bewertungsaufwand für Unternehmen führen. Hier drohen Rechtsunsicherheit, zusätzliche Bürokratie und Mehrbelastungen bei Industriegrundstücken.“

Asien-Pazifik-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft

Wechsel an der Spitze

Joe Kaeser, Vorsitzender des Vorstands von Siemens, ist neuer Vorsitzender des Asien-Pazifik-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft (APA). Kaeser hat das Amt im Rahmen einer Festveranstaltung im Berliner Haus der Deutschen Wirtschaft Ende Februar von Hubert Lienhard, Mitglied des Gesellschafterausschusses und des Aufsichtsrates von Voith, übernommen. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel nahm an der Veranstaltung teil. weiter

Accra-Briefing

Mehr als Kakao und Gold – Afrika im Aufbruch

Eva Gauß und Lara Petersen, BDI (v.l.) auf dem Deutsch-Afrikanischen Wirtschaftsgipfel in Accra, Ghana

Hohe Wachstumsraten, innovative Start-ups und massive Investitionen in die Infrastruktur – Afrika hat sich in den vergangenen Jahren zu einem vielversprechenden Wirtschaftspartner und Zukunftsmarkt entwickelt. Der Kontinent bietet auch für deutsche Unternehmen vielfältige Chancen. Der Deutsch-Afrikanische Wirtschaftsgipfel will deutsche und afrikanische Unternehmen zusammenzubringen und die Wirtschaftsbeziehungen verbessern. weiter

München-Briefing

Bruchstellen der internationalen Beziehungen schließen

Münchner Sicherheitskonferenz

Die 55. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) bestätigt den Trend der vergangenen Jahre: Nationale Egoismen und protektionistische Tendenzen prägen das Bild der internationalen Beziehungen. Die internationale Ordnung ist in Gefahr. Es steht die Frage im Raum, welche Normen und Werte die aktuelle Zeitenwende überstehen werden. Für die deutsche Industrie werden die internationalen Herausforderungen weiter steigen. weiter

Zahl des Tages

175 Milliarden

Ein ungeordnetes Ausscheiden des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union riskiert ein bilaterales Außenhandelsvolumen Deutschlands von über 175 Milliarden Euro an Ein- und Ausfuhren. Der britischen Wirtschaft droht eine unmittelbar durchschlagende Rezession, die auch an Deutschland nicht unbemerkt vorüberziehen würde.

Meldungen aus den Mitgliedsverbänden

VDA

Mattes: CO2-Ziele für Lkw sind zu ambitioniert

Vertreter der EU-Kommission, des EU-Parlamentes und des europäischen Rates haben sich auf einen gemeinsamen Vorschlag für die CO2-Regulierung für schwere Nutzfahrzeuge geeinigt. Demzufolge sollen die Lkw-Hersteller den CO2-Ausstoß ihrer Neuwagenflotte in der EU bis 2030 um 30 Prozent senken. Bis 2025 müssen 15 Prozent eingespart werden. weiter

VDMA

Maschinenbau kann sich auf seine Exportstärke verlassen

Ausfuhren legen 2018 um 5,3 Prozent auf 178 Milliarden Euro zu - USA im Länderranking ganz knapp vor China - Bedeutung Osteuropas als Absatzmarkt wächst - Brexit-Vorzieheffekte bringen Exportplus weiter

Bitkom

Bitkom kritisiert Verhandlungsergebnis zur EU-Urheberrechtsreform

Zum Verhandlungsergebnis zur EU-Urheberrechtsreform erklärt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder:
„Für die Künstliche Intelligenz ist die Urheberrechtsreform ein Schritt nach vorne. In allen anderen Bereichen kennt die Richtlinie nur Verlierer. So hat sich die EU für Upload-Filter und gegen Meinungsfreiheit entschieden. Erst löschen und bei Beschwerde wieder hochladen – das führt das Recht auf freie Rede ad absurdum." weiter

BDL

Starkes Wachstum und erhöhter Wettbewerbsdruck im Luftverkehr

Das robuste Wachstum im Luftverkehr setzte sich auch im Jahr 2018 fort. Weltweit verbuchten Fluggesellschaften und Flughäfen ein Plus von über 6 Prozent. Auch die deutschen Flughäfen konnten 2018 mehr Passagiere begrüßen als im Vorjahr – obwohl sie den Wegfall des Flugangebots von Air Berlin zu kompensieren hatten. weiter

BPI

Innovationen brauchen Rückenwind

Die Regierungsfraktionen haben die Innovationskraft des Mittelstandes erkannt – und wollen Forschung und Entwicklung (F&E) steuerlich fördern. Dazu Kai Joachimsen, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI): „Innovationen brauchen Rückenwind. weiter

WV Stahl

Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen muss sichergestellt werden

„Es ist ein richtiger und wichtiger Schritt der Europäischen Union und ihrer Mitgliedsstaaten, die EU-Stahlindustrie durch endgültige Safeguard-Maßnahmen vor den massiven Handelsumlenkungen in Folge der protektionistischen Handelspolitik der USA zu schützen. Die Verlängerung der am 23. Juli 2018 in Kraft getretenen Maßnahmen war dringend notwendig, dies zeigt der massive Anstieg von EU-Stahlimporten im vergangenen Jahr“, kommentiert Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl. weiter

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