US-Zölle: Rein bilaterale Vereinbarungen sind keine Lösung

BDI-Präsident Kempf: „Ich halte das Vorgehen der USA für äußerst besorgniserregend. Die EU und die Bundesregierung müssen an die USA appellieren, sich auch in Zukunft an die Regeln der Welthandelsorganisation WTO zu halten und diese nicht zu untergraben.“

Themen

Meinung

Der Brexit wirft seine Schatten voraus

Die Mitte März erzielte Einigung Londons mit Brüssel über eine Übergangsphase nach dem Brexit bis Ende 2020 ist dringend nötig, um fürs Erste Härten in der Produktion und im Außenhandel zu vermeiden. Sollte wie angekündigt bis Oktober ein Austritts- und Übergangsabkommen vereinbart werden können, wäre für Unternehmen dies- und jenseits des Ärmelkanals zunächst Zeit gewonnen, ihre Geschäftstätigkeit bis 2021 anzupassen. weiter

Hannover Messe

Leben 4.0: Die Hannover-Messe

Der Fortschritt in der Industrie verändert alles. Technik und menschliches Leben sind für viele zwei Welten. Das Gegenteil ist der Fall. Die Industrie schafft die technologischen Grundlagen, unser aller Leben zu verbessern. Innovationen sind das greifbare Ergebnis aus Fortschrittserkenntnis und Verbesserungspraxis. Unter dem Motto „Connect & Collaborate“ sind sie demnächst auf der Hannover-Messe erfahrbar, die vom 23. bis 27. April stattfindet. weiter

Auf den Punkt

BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang zur EU-Digitalsteuer

„Mit der EU-Digitalsteuer sind Kollateralschäden für unsere Unternehmen zu befürchten, welche die EU unbedingt vermeiden muss. Das Ziel, mit den Richtlinien-Vorschlägen der EU digitale Umsätze steuerlich stärker zu erfassen, ist politisch nachvollziehbar, wirkt sich aber auf die Industrie aus. Unsere Unternehmen verfolgen zunehmend digitale Geschäftsmodelle. Während sie ihre Produkte und Prozesse digitalisieren, sind sie von zusätzlichen Steuerlasten betroffen.“

Rohstoffe

Bergbau-Messe in Toronto: Goldgräberstimmung bei Lithium

Lithiumgewinnung in Argentinien

Digitalisierung, Energiewende und Elektromobilität haben erheblichen Einfluss auf die Art und Weise, wie wir künftig leben. Diese Herausforderungen sind für die deutsche Industrie eine große Chance für mehr Zukunftstechnologien Made in Germany. Voraussetzung ist eine nachhaltige Rohstoffversorgung. Nicht nur die Nachfrage nach Rohstoffen wird steigen, auch der Bedarf wird sich verändern. Heute nutzt die deutsche Industrie bereits über 80 Prozent der chemischen Elemente des Periodensystems – vor 100 Jahren war es weniger als die Hälfte. weiter

Kulturförderung

Deutscher Kulturförderpreis 2018: Jetzt bewerben!

Die Preisverleihung des Deutschen Kulturförderpreises 2017 in der Elbphilharmonie

Unternehmerisches Kulturengagement spielt für den Kulturstandort Deutschland eine wichtige Rolle. Um dieses Engagement zu würdigen, vergibt der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI gemeinsam mit dem Handelsblatt und weiteren Partnern seit 2006 jährlich den Deutschen Kulturförderpreis. weiter

Partnerschaft mit Mexiko

Mexiko: Partnerland der Hannover Messe und siebtgrößter Autoproduzent der Welt

Mexiko ist der wichtigste Handelspartner der deutschen Industrie in Lateinamerika und ein bevorzugter Produktionsstandort. Umgekehrt ist Deutschland Mexikos wichtigster Wirtschaftspartner in Europa. Gleichzeitig ist das Land ein strategischer Partner Deutschlands in der internationalen Wirtschaftspolitik. weiter

Brüssel-Briefing

Der BDI als starke Stimme in Europa

Heiko Willems, Abteilungsleiter, BDI/BDA The German Business Representation

Fast 12.000 Organisationen sind im Transparenzregister der EU registriert. Fast täglich kommen neue Gruppen hinzu. Neben Wirtschaftsverbänden, Politikberatern, Gewerkschaften und Umwelt- oder Verbraucherschutzgruppen betreiben auch Thinktanks, Universitäten, Anwaltskanzleien oder Kommunen Lobbying. In dieser Vielfalt der Interessenvertreter braucht die deutsche Industrie eine starke Stimme. weiter

Ostafrika

Afrikas Zukunft liegt in afrikanischen Händen

Matthias Wachter (BDI), Nicho Wolmars (Krones AG), Anne Lauenroth (BDI), Moses Munuve (BDI/GIZ/BMZ-Projekt „Perspektiven schaffen“) v. l. bei der Besichtigung der Krones AG

Ostafrika ist das wirtschaftliche Zugpferd Afrikas. 2017 lag das Wirtschaftswachstum der Region mit fast sechs Prozent erneut weit über dem durchschnittlichen Wachstum des Kontinents von rund dreieinhalb Prozent. Um diesen Erfolg nachhaltig zu verankern, sind internationale Investitionen unerlässlich. Die Attraktivität der noch relativ kleinen nationalen afrikanischen Märkte muss daher erhöht werden – durch eine konsequente Vertiefung der regionalen Integration. weiter

Zahl des Tages

4.800

BDI-Präsident Dieter Kempf. „Insgesamt haben fast 4.800 deutsche Unternehmen in den USA 674.000 Beschäftigte. Damit ist Deutschland der viertgrößte ausländische Arbeitgeber in den USA. Deutsche Unternehmen tragen in großem Maße zu Wohlstand und Arbeitsplätzen in den USA bei. Unsere Unternehmen sind Teil der Lösung, nicht Teil des Problems.“

Meldungen aus den Mitgliedsverbänden

WVMetalle

EU-Ausnahmen für US-Aluminiumimporte lösen das Problem nicht

Die Entscheidung, keinen zehnprozentigen Importzoll auf Aluminium aus Europa zu erheben, wird von der WVMetalle befürwortet. weiter

ZIA

Aktionsplan der EU-Kommission für nachhaltige Finanzierung birgt Risiken

Anfang März stellte die Europäische Kommission ihren Aktionsplan für nachhaltige Finanzierung vor, der Investitionsströme gezielt in nachhaltige Produkte lenken soll. weiter

VDP

Papierindustrie fordert Anpassung der EU-Holzhandelsverordnung

Zum Internationalen Tag des Waldes am 21. März forderte die deutsche Papierindustrie von der Europäischen Kommission, die Europäische Holzhandelsverordnung (EUTR) endlich auf alle Holzprodukte auszuweiten. weiter

Bitkom

Frauenanteil in der ITK-Branche wächst langsam

Der Anteil von Frauen in der ITK-Branche ist seit 2015 leicht gestiegen. 2017 waren 28 Prozent aller Mitarbeiter in der IT Frauen. weiter

VDMA

Weltmaschinenmarkt: Europa im Aufwind

Der europäische Konjunkturaufschwung hat sich im vergangenen Jahr auf dem Maschinenmarkt erfreulich bemerkbar gemacht. weiter

vfa

Brexit gefährdet Arzneimittelzulassungen in Europa

„Der Brexit könnte Auswirkungen auf die Zulassungen von Arzneimitteln haben und so die medizinische Versorgung in Europa gefährden. Deshalb ist es so wichtig, dass der Brexit gut organisiert wird“, sagt Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des vfa. weiter

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