Große Familienunternehmen suchen die Nähe zu Start-ups

Nahezu die Hälfte der größten Familienunternehmen in Deutschland kooperiert bereits mit Start-ups, strategische Zukunftsthemen stehen dabei klar im Vordergrund. Das ergibt die aktuelle Befragung „Die größten Familienunternehmen in Deutschland“, die der BDI und die Deutsche Bank gemeinsam mit dem Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn veröffentlicht hat.

Themen

Meinung

Neuer Steuerwettbewerb zwingt Regierung zum Handeln

BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang

Der Druck auf die Bundesregierung wächst, die Prioritäten in der Steuerpolitik neu zu setzen. Dieser Druck kommt vor allem aus dem Ausland: Der Steuerwettbewerb wird immer schärfer. weiter

Rohstoffe

Weltraumbergbau – auf der Suche nach dem Gold im Weltall

Unzählige Asteroiden – kleine Planeten – befinden sich im All, teilweise recht nahe an der Erde. Diese Himmelskörper sind wahre Goldgruben: Sie enthalten wertvolle Rohstoffe wie Gold, Kobalt oder Platin. Die zunehmende Kommerzialisierung der Raumfahrt, genannt New Space, ist ein Milliarden-Geschäft. Das ist auch für die deutsche Industrie eine große Chance. weiter

Auf den Punkt

Stefan Mair, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung, zum Deutschlandjahr in den USA

„Tag für Tag sind deutsche Unternehmen in den USA verlässliche Partner, als Arbeitgeber und als Investoren. Sie schaffen Jobs und Aufstiegschancen, ermöglichen Bildung und Teilhabe quer durch die Bundesstaaten. Unsere Unternehmen beschäftigen in den Vereinigten Staaten fast 700.000 Arbeitnehmer. Sie haben rund 373 Milliarden US-Dollar im Land investiert. Damit sind sie in den USA der viertwichtigste ausländische Arbeitgeber und Investor.“

TDI 2018

Risiken darf man nicht totschweigen

Der kommende TDI steht unter dem Motto RISIKO. Als Andrea Pfundmeier mit 23 Jahren ihr Unternehmen Secomba gründete, war das kein großes Risiko, findet sie. Heute trägt sie bei ihren Entscheidungen Verantwortung für ein wachsendes Unternehmen, für Mitarbeiter und Investoren. Und auch für die Kunden, die sich auf die Verschlüsselungssoftware verlassen, die Pfundmeier und ihr Team entwickeln. Ist sie dadurch risikoscheu geworden? weiter

Auf den Punkt

Iris Plöger, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung, zur Künstlichen Intelligenz:

„Die Bundesregierung muss ihre Strategie für künstliche Intelligenz zügig konkretisieren und weiter Tempo machen. Hier sind andere Länder wie USA, China oder Frankreich weiter. Es ist entscheidend, unsere industrielle Stärke mit den Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz zu kombinieren.“

Mobilität und Logistik

Für die Zukunft mehr forschen und fördern

Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDI, sprach mit der Verkehrsrundschau unter anderem über die LKW-Maut, die Zukunftsmobilität und den Fachkräftemangel in der Transport- und Logistikbranche. weiter

Auf den Punkt

BDI-Präsident Dieter Kempf äußert sich zu den Ausschreitungen in Chemnitz

„Die jüngsten Nachrichten und Bilder aus Chemnitz sind unerträglich. Sie verzerren das Bild Deutschlands, sie schaden dem hohen Ansehen unseres Landes in der Welt. Sachsen ist ein moderner Industriestandort, der dringend Fachkräfte und Talente sowohl aus Deutschland wie aus dem Ausland benötigt. Auch Unternehmerinnen und Unternehmer müssen klar machen, dass für Hetze und Fremdenfeindlichkeit kein Platz ist in einem modernen Land.“

Außenwirtschaft

BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang zur geplanten Reform der Außenwirtschaftsverordnung: „Mit Augenmaß vorgehen“

„Deutschland ist auf ein offenes Investitionsklima angewiesen. Das Kapital wird heute zunehmend von den dynamischen Wachstumsmärkten der Schwellenländer angezogen. Eine kluge Wirtschaftspolitik muss sich darum kümmern, attraktiv für Investoren zu bleiben. Die Bundesregierung muss bei der Novellierung der Außenwirtschaftsverordnung mit Augenmaß vorgehen. Es ist gut, dass sie jetzt für klare Verhältnisse sorgen will. Investoren brauchen Rechtssicherheit. Eine Absenkung der Prüfschwelle muss auf sensible sicherheitsrelevante Bereiche beschränkt werden und sich strikt am Schutz der nationalen Sicherheit orientieren. Investitionen von ausländischen Investoren sind wichtig für den Standort Deutschland. Fast drei Millionen Arbeitnehmer arbeiten hierzulande für Unternehmen in ausländischer Hand."

Zahl des Tages

48 %

Nahezu die Hälfte aller großen deutschen Familienunternehmen kooperiert mit Start-ups. Aus der Zusammenarbeit erhoffen sich die Unternehmen eine Erschließung neuer Technologien, um die Digitalisierung aktiv mitzugestalten.

Termine und Veranstaltungen

Meldungen aus den Mitgliedsverbänden

VDMA

Maschinenexporte in die Türkei gehen deutlich zurück

Die zunehmenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Türkei machen sich in den Maschinenlieferungen aus Deutschland zunehmend bemerkbar. Im Zeitraum Januar bis Mai 2018 sind die Maschinenexporte an den Bosporus um 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr geschrumpft. weiter

Bitkom

Hiesige Start-ups halten Deutschland für die beste Wahl

Wer Deutschland als Standort für sein Start-up gewählt hat, bereut dies in den allermeisten Fällen nicht. Sechs von zehn Gründern sagen, dass sie erneut in Deutschland gründen würden, wenn sie wieder vor der Entscheidung stünden. weiter

VDA

Deutsche Automobilindustrie in China gut unterwegs

„China ist ein wichtiger Partner Deutschlands für Handel und Investitionen. Das gilt in besonderer Weise auch für die Automobilindustrie. Die Zusammenarbeit mit unseren chinesischen Partnern ist über viele Jahre gewachsen“, sagte Bernhard Mattes, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), „Die deutsche Automobilindustrie ist in China gut unterwegs. Jedes fünfte Auto, das dort zugelassen wird, kommt von deutschen Herstellern“. weiter

BDE

Deutsche Wirtschaft wendet 2016 knapp 32 Milliarden Euro für den Umweltschutz auf

Auf die weiter zunehmende besondere Bedeutung der Kreislaufwirtschaft für die ökologische Modernisierung der deutschen Wirtschaft hat der Präsident des BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser – und Rohstoffwirtschaft e.V., Peter Kurth, hingewiesen. weiter

VCI

Wichtiges Signal in unruhigen Handelszeiten

Die Unterzeichnung des Freihandelsabkommens zwischen der EU und Japan auf dem Gipfeltreffen in Tokio wertet Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), als äußerst positives und psychologisch wertvolles Zeichen für die europäische Wirtschaft. weiter

ZVEI

Initiative 5G-ACIA wächst schnell

Die globale Initiative 5G Alliance for Connected Industries and Automation (5G-ACIA), die Anfang 2018 im Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie ZVEI gegründet wurde, wächst schnell. Seit April 2018 sind acht neue Mitglieder hinzugekommen. weiter

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