Aktuell
  • Deutsch-ko­lum­bia­ni­sches Was­ser­stoff­pro­jekt: De­le­ga­ti­ons­be­such stärkt bi­la­te­ra­le Zu­sam­men­ar­beit

    Vom 4. bis 8. Mai 2026 besuchte eine Delegation führender kolumbianischer Unternehmen aus dem Wasserstoffsektor Berlin und Hamburg. Die Reise fand im Rahmen des deutsch-kolumbianischen Projekts CatalHyst statt, das der BDI gemeinsam mit dem kolumbianischen Unternehmerverband ANDI umsetzt. Der intensive Austausch mit deutschen Stakeholdern machte deutlich: Eine vertiefte Zusammenarbeit im Wasserstoffbereich bietet großes Potenzial für beide Länder.

  • EEG 2027 und Netz­pa­ket für mehr Markt und Sys­tem­dienlich­keit

    Kaum ein energiepolitisches Vorhaben wird derzeit so intensiv diskutiert wie die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und das Netzanschlusspaket. Beide Reformen sollen nach Ankündigung des BMWE noch vor der Sommerpause im Kabinett beschlossen und anschließend in das parlamentarische Verfahren eingebracht werden. EEG 2027 und das Netzanschlusspaket sind zwei zentrale Bausteine der Bundesregierung, um die Energiewende künftig kosteneffizienter, marktlicher und netzverträglicher zu gestalten.

  • Kann die Über­ho­lung des EU-Emis­si­ons­han­dels al­len ge­recht wer­den?

    Die EU-Kommission will noch im Juli einen gewichtigen Vorschlag zur Überarbeitung des Emissionshandels vorlegen. Dabei muss sie den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen viel stärker als bisher in den Blick nehmen. Nur wettbewerbsfähige Unternehmen können sich erfolgreich transformieren und gleichzeitig neue Lösungen und unverzichtbare Wertschöpfung schaffen.

  • Steu­er­om­ni­bus als Chan­ce für ech­te Ver­ein­fa­chung

    Am 24.  Juni 2026 hat die EU‑Kommission Vorschläge zur Vereinfachung der direkten Steuern vorgelegt (sog. Steueromnibus). Das war ein wichtiges Signal. Echte Entlastung entsteht nur, wenn Überschneidungen konsequent abgebaut und investitionshemmende Regelungen korrigiert werden. Im Fokus stehen der Abbau doppelter Berichtspflichten, investitionsfreundliche Vorschläge und der Abbau nationaler Verschärfungen von EU-Vorgaben. Ein Minimalkompromiss reicht nicht.

  • Ein neu­er An­satz in der eu­ro­päi­schen Fu­si­ons­kon­trol­le

    Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte in ihren Politischen Leitlinien 2024-2029 einen „neuen Ansatz“ in der Wettbewerbspolitik angekündigt, der besser auf gemeinsame europäische Ziele abgestimmt und förderlicher für Unternehmen ist, die auf globalen Märkten expandieren. Vor diesem Hintergrund überarbeitet die Europäische Kommission ihre Fusionskontrollleitlinien, die seit rund 20 Jahren unverändert sind und die die Grundlage für die Beurteilung von Unternehmenszusammenschlüssen bilden.

  • 12. GWB‑No­vel­le: Zwi­schen Ent­las­tung und wach­sen­der Ein­griffs­tie­fe

    Der Referentenentwurf zur 12. GWB‑Novelle liegt seit dem 4. Juni 2026 vor. Die Novelle modernisiert Verfahren und setzt einzelne Entlastungssignale. In der Fusionskontrolle bleibt sie jedoch hinter den Erwartungen des BDI zurück: Die Anhebung der Aufgreifschwellen ist zu moderat, während die Ausweitung der Transaktionswertschwelle neue Unsicherheiten schafft.

  • EU Inc. – Neue Dy­na­mik für den eu­ro­päi­schen Bin­nen­markt?

    Mit der EU Inc. soll eine einheitliche europäische Gesellschaftsrechtsform geschaffen werden, die neben die 27 nationalen Rechtsformen tritt und in allen Mitgliedstaaten anerkannt wird. Vergleichbar ist die EU Inc. mit der deutschen GmbH, da Anteilseigner nicht für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft haften. Der BDI unterstützt das Vorhaben.

Unsere Social Wall

  • #TDI26 – Tag der In­dus­trie

    22.06.2026 23.06.2026

    ganztägig

  • Deut­scher En­er­gie­steu­er­tag 2026

    05.11.2026 06.11.2026

    ganztägig

  • Re­si­li­en­z­kon­gress

    25.11.2026

    ganztägig

  • In­vest­ment Scree­ning Kon­fe­renz BDI / CE­LIS Ger­man Chap­ter 3. Kon­fe­renz zur In­ves­ti­ti­ons­prü­fung

    16.12.2026

    08:30 17:00

  • In­no­Na­ti­on

    11.03.2027

    ganztägig

  • Tax Fo­rum Ber­lin

    14.04.2027 15.04.2027

    ganztägig

Industry Spotlight: Unternehmensteuern

Deutschland ist ein Hochsteuerland. Die geplanten Senkungen der Unternehmensteuern kommen zu spät, um der Wirtschaft jetzt den nötigen Schub zu geben. Damit Unternehmen entlastet werden, braucht es vor allem weniger Bürokratie und eine schnelle Digitalisierung. Außerdem darf die Erbschaftsteuer nicht dazu führen, dass Familienunternehmen in Gefahr geraten oder Arbeitsplätze in Deutschland verloren gehen.

  • USA

    Die USA sind nach wie vor einer der wichtigsten Auslandsmärkte für die deutsche Wirtschaft. Doch die Politik von US-Präsident Trump stellt deutsche Unternehmen vor Herausforderungen.

  • In­ter­na­tio­na­le Lie­fer­ket­ten

    Noch nie war die Welt so vernetzt wie heute – gesellschaftlich, politisch und wirtschaftlich. Globale Wirtschaftskreisläufe sorgen für ein größeres Warenangebot und günstige Preise, stellen aber auch hohe Anforderungen an Logistik und funktionierende Lieferketten. Ob Handelskonflikte, Pandemien, Rohstoffknappheit oder die Havarie eines Containerschiffes: Unternehmen müssen lernen, mit diesen Risiken umzugehen.

  • Si­cher­heit und Ver­tei­di­gung

    Sicherheit ist für die politische und soziale Stabilität jeder Gesellschaft von grundlegender Bedeutung. Sie gewährleistet die Rahmenbedingungen, in denen sich Kultur, Handel und Wirtschaft überhaupt erst entwickeln können. So investiert beispielsweise nur, wer der Überzeugung ist, die Früchte dieser Investition auch ernten zu können.

  • Bü­ro­kra­tie­ab­bau

    Die deutsche Industrie – vom börsennotierten Konzern bis zum mittelständischen Familienunternehmen – ist auf einen effizienten und unkomplizierten Rechtsrahmen angewiesen. Unnötige Bürokratie kostet Zeit und Geld, hemmt Innovationen und vergrößert den Standortnachteil. Insbesondere der industrielle Mittelstand leidet unter der Vielzahl staatlicher Vorgaben, da ihm oft die Ressourcen fehlen, um komplexe Anforderungen zu bewältigen.

  • Ak­tu­el­le Steu­er­po­li­tik

    Eine moderne Steuerpolitik ist entscheidend, um Investitionen zu stärken, Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und den Standort Deutschland zukunftsfähig aufzustellen. Es braucht einfache, verlässliche und international wettbewerbsfähige Regeln, damit Investitionsentscheidungen wieder zugunsten Deutschlands ausfallen. So schafft eine kluge Steuerpolitik den notwendigen Rückenwind für die Industrie.

  • Cy­ber­si­cher­heit und Wirt­schafts­schutz

    Daten- und Frachtdiebstahl, Cyberangriffe, Spionage, Sabotage und andere Formen der Wirtschaftskriminalität mit jährlich verursachten Schäden von über 267 Milliarden Euro, Naturkatastrophen und politische Instabilität: Für Deutschlands global vernetzte Industrie sind alle Dimensionen von Sicherheit entscheidend – analog wie digital. Wirtschaft und Politik müssen für diese Herausforderung enger zusammenarbeiten.

  • Künst­li­che In­tel­li­genz

    Künstliche Intelligenz (KI) verändert unser Leben grundlegend. Transformative Effekte in der Zukunft werden die Art wie wir leben und arbeiten nachhaltig prägen. Doch was genau ist eigentlich KI? Wie wird KI in der Industrie verwendet? Wo bestehen Hemmnisse im Einsatz von KI und wie setzt sich der BDI in seiner Funktion als Spitzenverband für die Implementierung und innovationsoffene Regulierung von Künstlicher Intelligenz ein?

  • La­tein­ame­ri­ka

    Lateinamerika gilt als Wachstumsregion mit großem Potenzial – auch aktuell mit wenig Wachstum und in schwierigen Zeiten. Die Region hat da großen Bedarf, wo die deutschen Unternehmen viel zu bieten haben. Trotzdem bleibt das wirtschaftliche Engagement Deutschlands in der Region weit unter seinen Möglichkeiten. Verbesserte Rahmenbedingungen und neue Handelsabkommen könnten wichtige Impulse für einen Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen geben.

  • Roh­stoff­si­cher­heit

    Rohstoffe sind das Fundament der industriellen Produktion in Deutschland. Sie werden entlang der gesamten Wertschöpfungskette eingesetzt und sind aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken: In einem Smartphone sind zum Beispiel über 60 verschiedene Rohstoffe verbaut. Für den Industriestandort Deutschland ist die sichere Versorgung mit Rohstoffen von größter Bedeutung.

Veröffentlichungen
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